Über Betreutes Basteln

Betreutes Basteln hat sich als Ziel gesetzt, das Innenleben von mehr oder weniger wahllos ausgewählten Geräten vorzustellen. Geräte, die der ein oder andere Leser im Einsatz hat.

Betreutes Basteln geht über das reine Zerlegen der Geräte hinaus. Durch Reverse Engineering erstellt Betreutes Basteln Blockschaltbilder vom vermuteten Aufbau

Betreutes Basteln möchte ebenso die Struktur der Gerätesoftware ermitteln und beschreiben.

Betreutes Basteln gibt die Grundlagen für weitere Schritte.

Betreutes Basteln wird in Zukunft eigene Geräte, die zum Herumexperimentieren anregen sollen, als Projekt vorstellen

Betreutes Basteln ist keine exklusive Spielweise vom Betreiber. Gastbeiträge sind immer gern gesehen!

Ziel von Betreutes Basteln

Betreutes Basteln vermittelt dem interessierten Leser die Komplexität der Geräte, die er regelmässig nutzt. Diese Komplexität hat in den letzten Jahren extrem zugenommen. Kaum noch ein Gerät kommt ohne Mikroprozessor und damit ohne Software aus. Unzählige Möglichkeiten für Funktionalität -  und auch Fehler. Dazu kommen oftmals für den Nutzer sinnlos wirkende Einschränkungen, die aber von anderer Seite her gewollt sind.

Betreutes Basteln regt den Leser an, sich für die Geräte zu interessieren. Durch Anpassungen Fehler zu beseitigen, die seit Jahren nerven. Oder neue Funktionen nach eigenem Wunsch zu implementieren.

Betreutes Basteln stellt daher bevorzugt Geräte vor, in denen bekanntermassen GPL-Lizensierte Software steckt. Oder von denen es zumindest vermutet wird.

Betreutes Basteln animiert den Leser dazu, sich für die Vorgänge, die hinter einem Knopfdruck stecken, zu interessieren.

Was Betreutes basteln nicht ist

Betreutes Basteln liefert dem Leser keine fertigen Lösungen für sein Problem.

Betreutes Basteln entwickelt keine Kopien von bekannten Geräten an.

Betreutes Basteln liefert keine Fertigungsdokumentation für Gerätekopien.

Der Mensch hinter Betreutes Basteln

Der Betreiber von Betreutes Basteln interessiert sich seit langer Zeit für Elektronik und Computer. Die Stadtbibliothek half mit ihren Regalmetern an Zeitschriften wie c't, Funkschau, elrad, mc dabei, Fragen nach der Funktionsweise und dem Sinn von Geräten und Schaltungsblöcken zu beantworten.

Die Elektronikbastelei begann mit Logik-Gräbern, später folgte dann ein Commodore C64. Da die CIAs für einen Schüler sehr teuer waren, ging es mit Lochrasterplatinen mit Z80 CPU und EPROMs weiter. Der erste Schritt in die Embedded Welt!

In der 32 Bit segmentierten Rechnerwelt angekommen, kam der Wunsch nach Ausbruch aus den 64 kb Segmenten. Dabei half FreeBSD.


Während der Ausbildung zum Fernmeldeanlagenelektroniker begann der Einblick in die Telekommunikation. Hauptsächlich beschäftigte er sich dort mit Telefonanlagen Modell Des Teufels Werk, aber auch Einbruch- und Brandmeldeanlagen sorgten für etwas Abwechslung. Seltener waren Antennenanlagen anzutreffen, die zu dieser Zeit selbst bei Sat-Anlagen fast ausschliesslich in Baumstruktur geplant und ausgeführt wurden. Das ganze war vor dem Internet-Boom, an Rückkanal dachte niemand.

Im Anschluss an die Gesellenprüfung folgte eine Vertiefung der Theorie an einer Universität. Dabei entwickelten sich zwangsläufig die Fähigkeiten der Informationsbeschaffung und des zwischen-den-Zeilen Lesens weiter. Mit den richtigen Suchbegriffen findet man heutzutage fast alles im Netz. Analytisches Denken hilft dabei ungemein.

Für den Lebensunterhalt und etwas Spielgeld für Ausflüge in die Elektronikbucht sorgt die Tätigkeit als Entwicklungsingenieur für Hard- und Software, allerdings in einer komplett anderen Branche als die hier vorgestellten Geräte vermuten lassen.

Warum ich das mache? Einfach so. Spaß am reverse engineering. Weiterbildung. Gehirn anstrengen.